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...

Einen schönen Abend machen. Das war es was ich wollte. Ein erfolgreicher schöner Tag, sollte einen schönen Abschluss finden. Auf einem Fest das tun was ich am liebsten tue: tanzen!

Also verabredete ich mich mit 2 Freunden. Eine weitere Freundin wollte noch dazukommen. Wir hatten einen wunderschönen Abend, viel gelacht und viel getanzt. Doch die gute Stimmung hielt nicht lange an.

Er versuchte mir nahe zu kommen, mich zu küssen. Ich aber wollte das nicht. Mein Herz gehört doch einem anderen Mann!

Er ging weg und ich wollte die Situation nicht ungeklärt lassen. Ich wollte es aus der Welt schaffen. Vergessen. Er setzte sich in sein Auto. Und ich folgte ihm. Das er sich bereits auf die Rücksitzbank setzte gab mir in diesem Moment nicht zu denken. Heute weiß ich wieso. Und hätte ich es geahnt…ich hätte es nie getan - mich einfach dazuzusetzen.

Er sah so traurig aus und ich sprach einfach drauf los. Einfach drauf los das ich die Freundschaft gerne retten möchte, aber Gefühle nicht im Spiel sind, da mein Herz einem anderen Mann gehört.

Daraufhin spürte ich wie er mit seiner Hand ausholt und mich mit voller Wucht ins Gesicht schlägt.

Ich wollte raus aus dem Wagen und er ging einfach an mich festzuhalten. Ich spürte einen tiefen Schmerz in meinem Arm.

Er drückte die Knöpfe seines Wagens nach unten. Das Gedankenkarussell dreht sich weiter und in kürzester Form sehe ich alte Bilder wieder.
Bitte lass das gut ausgehen. Doch meine Bitte wurde nicht erhört.

Er öffnet seine Hose, zieht sie sich ein Stück nach unten und schaut mich an. Ich hatte die Wahl entweder ich tue das was er will oder…. Ich entschied mich für Variante zwei, weil ich es nicht konnte – ich konnte seinen „Wunsch“ nicht erfüllen.

Als er das merkte, riss er an meinen Haaren. Es tat so weh. Er drückte meinen Kopf mit Gewalt nach unten.

Ich schaltete wieder einmal alle Gefühle aus, dachte nur an meine Tochter, das desto schneller dieser Akt vorbei ist, ich wieder zu ihr kann, sie in meine Arme schließen kann.

Ich tat das was er von mir verlangte. Es war ihm nicht gut genug. Also schlug er wieder auf mich ein. Ich spürte keinen Schmerz dort wo er mich schlug - nein ich fühlte mich einfach nur erniedrigt und wertlos in diesen Minuten.

Nach einer Weile und mehreren Schlägen später konnte ich aus seinem Wagen heraus. Wieder auf den Festplatz mit Leuten die sich dort einen schönen Abend gemacht haben.

Niemand ahnte was gerade passiert war. Ich ging schnell von dem Fest weg, einfach nur alleine sein. Ich setzte mich an einen Straßenrand. Schreckliche Gedanken suchten mich heim.

Selbstmord um einfach diesen ganzen Schmerz loszuwerden? Oder wieder zu dem weißen Wundermittel greifen um das alles zu vergessen? NEIN! Ich würde damit nur meine vertrauten Personen enttäuschen. Und mich selbst noch dazu! NEIN!

Also vertraute ich mich einer ganz besonderen Person an... Niemand hätte in diesem Moment besser für mich da sein können, mich besser verstehen können, mich besser aufbauen können....niemand...kaum ein Mensch kennt mich besser...also war es der richtige Weg! Wir schrieben viele SMS...

...und nach einer Weile kam ein guter Freund, Patrick, vorbei um mich nach Hause zu fahren. Ich sagte nichts - kein einziges Wort. Er schüttelte mich ein wenig und fragte verzweifelt was los sei. Keine Reaktion, keine Emotionen in mir, nichts. Ich sagte die ganze Fahrt nichts. Er fuhr mich nach Hause!

Dort lag ich in meinem Bett und wieder kamen diese schrecklichen Gedanken.

Also was hilft mir in diesem Moment am besten? ER! Der Mann, der mich so gut kennt, der mich versteht, mich aufbaut, für mich da ist.

Eine grauenhafte Nacht ging zu Ende und ein neuer Tag beginnt. Einfach so. Die Welt dreht sich weiter... Und ein neuer Lebensabschnitt sollte einfach beginnen. Doch wie soll ich in die Universität gehen und einfach tun als sei nie was gewesen?

Doch dieser Schritt sollte mir verwehrt werden. Kaum in der Uni angekommen, da begegnete er mir wieder. Der Mann, der mir das gestern alles angetan hat. Er bat um Verzeihung für das was vorgefallen war und das ich mich da reingesteigert hätte? WAS? Nein ich wusste, ich muss diesen Mann anzeigen! Und das tat ich auch....

Doch den Schmerz den er mir an diesem Abend zugefügt hatte, kann mir niemand mehr nehmen - NIEMAND

22.9.11 10:34
 


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