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Familie..

 

Wikipedia sagt folgendes zum Begriff Familie:

Eine Familie (lat. familiaHausgemeinschaft&ldquo ist soziologisch eine durch Partnerschaft, Heirat oder Abstammung begründete Lebensgemeinschaft, im westlichen Kulturkreis meist aus Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und Kindern bestehend, gelegentlich durch weitere, mitunter auch im gleichen Haushalt wohnende, Verwandte erweitert. Die Familie ist demnach eine engere Verwandtschaftsgruppe.

 

Doch was ist Familie "wirklich"?

Ich habe es als Kind folgendermaßen kennengelernt:

Familie war eine Zweckgemeinschaft, die durch Gewalt gekürt wurde.
Die Gewalt ging sogar so weit, das es einen Menschen in den Suizid getrieben hat. Den für mich wichtigsten Menschen in meinem Leben neben meiner Tochter.

 

Dann habe ich den Held meiner KIndheit kennengelernt:
Heute ist er für mich mein Vater, meine Bezugsperson, mein bester Freund...eine Mischung aus allem.

Doch was wenn dieser Mensch auf einmal eigentlich nicht mehr zu meiner "Familie" gehört und meine Familie einen Weg geht, den ich nicht gehen kann und will?!

Entscheiden werde ich mich für keinen! Und ich werde keinen Menschen aus meinem Leben streichen...

Ich halte euch auf dem Laufenden..

26.10.11 17:56


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Mein Leben ist zwar nicht weniger turbolent, aber wenn ich eins durch meine Krankheit gelernt habe, dann das ich mich nicht kleinkriegen lassen darf. Und ich stehe immer wieder auf - sicher würde ich manches mal am liebsten einfach liegen bleiben und aufgeben. Aber das bin nicht ICH, denn ich bin ein Mensch, der immer wieder aufsteht und kämpft. Kämpfen für das was ich liebe.

 

Die letzte Zeit war nicht einfach,..

Das Studium ist leider gescheitert. Anstatt meinen Träumen hinterher zu rennen, heißt es neue Wege gehen. Dann werde ich halt keine Lehrerin, sondern werde mich umorientieren! Schließlich kann ich es nicht ändern und soll ich jetzt mein lebenlang unglücklich sein? Nein, aufstehen und kämpfen ist die Devise!

 

Und auch wenn mein Ex-Freund mir das Leben schwer macht, ich habe auch in dieser Situation wieder etwas positives erfahren dürfen.
Ich habe wundervolle Freunde...

Freunde, die mir in der Not ihre Hand geben und mir nach oben helfen -zurück ins Leben. Sie bieten mir ihre Schulter zum anlehnen, ihren Rat und wenn es drauf ankommt sogar mehr. Aber niemand meiner Freunde würde mich je fallen lassen in einer Notlage. Und ich bin dankbar um jeden Rat.
Ich habe lernen müssen, das Rat annehmen keine Schande ist.
Und nun bin ich so dermaßen dankbar dafür das ich alleine das Wissen besitze das immer jemand da ist wenn es mir nicht gut geht. Und genau das können meine Freunde zu jeder Zeit von mir erwarten.

Ich danke allen meinen Freunden!!! Und noch einer ganz besonderen Person, die sich hier sicher angesprochen fühlt.

26.10.11 17:42


Manchmal wünschte ich mein Leben wäre anders. Wünschte mir, ich hätte manchen Fehler nicht begangen und manche Menschen nie getroffen. Wünschte mancher wäre länger geblieben. Manchmal frage ich mich, wer ich jetzt wäre, wenn ich statt abzubiegen weiter gerade aus gegangen wäre, wenn ich statt stehen zu bleiben einen Teil des Weges gerannt wäre...

9.10.11 18:46


...

Einen schönen Abend machen. Das war es was ich wollte. Ein erfolgreicher schöner Tag, sollte einen schönen Abschluss finden. Auf einem Fest das tun was ich am liebsten tue: tanzen!

Also verabredete ich mich mit 2 Freunden. Eine weitere Freundin wollte noch dazukommen. Wir hatten einen wunderschönen Abend, viel gelacht und viel getanzt. Doch die gute Stimmung hielt nicht lange an.

Er versuchte mir nahe zu kommen, mich zu küssen. Ich aber wollte das nicht. Mein Herz gehört doch einem anderen Mann!

Er ging weg und ich wollte die Situation nicht ungeklärt lassen. Ich wollte es aus der Welt schaffen. Vergessen. Er setzte sich in sein Auto. Und ich folgte ihm. Das er sich bereits auf die Rücksitzbank setzte gab mir in diesem Moment nicht zu denken. Heute weiß ich wieso. Und hätte ich es geahnt…ich hätte es nie getan - mich einfach dazuzusetzen.

Er sah so traurig aus und ich sprach einfach drauf los. Einfach drauf los das ich die Freundschaft gerne retten möchte, aber Gefühle nicht im Spiel sind, da mein Herz einem anderen Mann gehört.

Daraufhin spürte ich wie er mit seiner Hand ausholt und mich mit voller Wucht ins Gesicht schlägt.

Ich wollte raus aus dem Wagen und er ging einfach an mich festzuhalten. Ich spürte einen tiefen Schmerz in meinem Arm.

Er drückte die Knöpfe seines Wagens nach unten. Das Gedankenkarussell dreht sich weiter und in kürzester Form sehe ich alte Bilder wieder.
Bitte lass das gut ausgehen. Doch meine Bitte wurde nicht erhört.

Er öffnet seine Hose, zieht sie sich ein Stück nach unten und schaut mich an. Ich hatte die Wahl entweder ich tue das was er will oder…. Ich entschied mich für Variante zwei, weil ich es nicht konnte – ich konnte seinen „Wunsch“ nicht erfüllen.

Als er das merkte, riss er an meinen Haaren. Es tat so weh. Er drückte meinen Kopf mit Gewalt nach unten.

Ich schaltete wieder einmal alle Gefühle aus, dachte nur an meine Tochter, das desto schneller dieser Akt vorbei ist, ich wieder zu ihr kann, sie in meine Arme schließen kann.

Ich tat das was er von mir verlangte. Es war ihm nicht gut genug. Also schlug er wieder auf mich ein. Ich spürte keinen Schmerz dort wo er mich schlug - nein ich fühlte mich einfach nur erniedrigt und wertlos in diesen Minuten.

Nach einer Weile und mehreren Schlägen später konnte ich aus seinem Wagen heraus. Wieder auf den Festplatz mit Leuten die sich dort einen schönen Abend gemacht haben.

Niemand ahnte was gerade passiert war. Ich ging schnell von dem Fest weg, einfach nur alleine sein. Ich setzte mich an einen Straßenrand. Schreckliche Gedanken suchten mich heim.

Selbstmord um einfach diesen ganzen Schmerz loszuwerden? Oder wieder zu dem weißen Wundermittel greifen um das alles zu vergessen? NEIN! Ich würde damit nur meine vertrauten Personen enttäuschen. Und mich selbst noch dazu! NEIN!

Also vertraute ich mich einer ganz besonderen Person an... Niemand hätte in diesem Moment besser für mich da sein können, mich besser verstehen können, mich besser aufbauen können....niemand...kaum ein Mensch kennt mich besser...also war es der richtige Weg! Wir schrieben viele SMS...

...und nach einer Weile kam ein guter Freund, Patrick, vorbei um mich nach Hause zu fahren. Ich sagte nichts - kein einziges Wort. Er schüttelte mich ein wenig und fragte verzweifelt was los sei. Keine Reaktion, keine Emotionen in mir, nichts. Ich sagte die ganze Fahrt nichts. Er fuhr mich nach Hause!

Dort lag ich in meinem Bett und wieder kamen diese schrecklichen Gedanken.

Also was hilft mir in diesem Moment am besten? ER! Der Mann, der mich so gut kennt, der mich versteht, mich aufbaut, für mich da ist.

Eine grauenhafte Nacht ging zu Ende und ein neuer Tag beginnt. Einfach so. Die Welt dreht sich weiter... Und ein neuer Lebensabschnitt sollte einfach beginnen. Doch wie soll ich in die Universität gehen und einfach tun als sei nie was gewesen?

Doch dieser Schritt sollte mir verwehrt werden. Kaum in der Uni angekommen, da begegnete er mir wieder. Der Mann, der mir das gestern alles angetan hat. Er bat um Verzeihung für das was vorgefallen war und das ich mich da reingesteigert hätte? WAS? Nein ich wusste, ich muss diesen Mann anzeigen! Und das tat ich auch....

Doch den Schmerz den er mir an diesem Abend zugefügt hatte, kann mir niemand mehr nehmen - NIEMAND

22.9.11 10:34


Mein letzter Beitrag war ja jetzt nicht der fröhlichste, aber es gibt die Momente im Leben, an denen man dann einfach was von der Seele schreiben möchte. Genau dieser Punkt ist da bei mir erreicht gewesen. Ich habe einfach einen großen Teil meines Lebens von mir schreiben müssen, mich davon befreien müssen. Es ist ein Teil von mir, vielleicht nicht der vorbildlichste, nicht der schönste, aber er gehört dazu.

Nun aber zu etwas schönerem. Die Liebe.
Es ist zwar jetzt etwas länger her das wir uns kennengelernt haben, aber es fiel mir anfangs schwer mich auf dich einzulassen. Ich habe nie so recht daran geglaubt das sich da mehr entwickeln können. Wir haben uns zwar super gut verstanden und es passte irgendwie ab dem 1. Gespräch/Chat (ich erinnere mich sehr gut daran)..aber irgendwie habe ich mich viel zu schlecht gefühlt um nur ansatzweise als Frau an deiner Seite sein zu dürfen.

[...]
28.5.11 21:05


...

Einst ging ich durch die Straßen die mir so vertraut waren. Ich ging dort entlang in meinem Rock, der zerrissen wurde. Von Dir. Ich ging durch die Straßen mit verweinten Augen, meine Schminke war verschmiert. Es sind die 1000 Tränen die du zu verantworten hast. Doch wer bist du? Ich weiß es nicht, da auch dies eine Lüge war. Du zerrtest mich i deinen Wagen, schneller als ich es realisieren wollte, waren die Knöpfe unten, wir fuhren an einen dunklen Ort. Ich wusste nicht ob ich je wieder heile nach Hause komme. Irgendwann hieltest du an und hast deine Lust an mir ausgelassen. Gegen meinen Willen. Ich konnte mich nicht wehren. Ich fühlte mich wie gelähmt. Ich wollte schreien doch ich konnte es nicht. Also schaltete ich mein Herz aus und lies es über mich ergehen. Hörte irgendwann dein stöhnen nicht mehr, spürte nichts mehr. Irgendwann wirst du mich schon in Ruhe lassen und dann sehe ich dich hoffentlich nie wieder, dachte ich.

Weiter ging ich durch die Straßen, die mir eins so vertraut waren. Ich sah eine Truppe Menschen, mit leeren Blicken, vernarbten Armen, deren kompletter Lebensinhalt nur noch daraus bestand den nächsten Schuss zu finden und wieder zu vergessen. Wieder das zu vergessen, was für sie einst schlimme Realität wurde! Auch ich wollte vergessen. Einfach nur vergessen was du mir angetan hast. Sie gaben mir das weiße Zeug, das vergessen lässt. Ein Zaubermittel das alle Wunden heilen lässt? Oder der Anfang eines riesen Teufelskreises? Ich nahm es und durfte vergessen. Ich hatte für einen Moment das Gefühl das alle Wunden heilen und „nie etwas passiert ist“. Doch schnell kam ich wieder an in der harten Realität, in der nichts der schlimmen Dinge gelöscht wurde. Ich weiß nicht mehr wie viele Lines am Tag durchgingen und wie viel Geld. Ich weiß nur das ich in einem Teufelskreis war, aus dem ich so einfach nicht ausbrechen konnte. Nur woher soll ich das alles zahlen? Soll ich mich wieder für einen Mann verkaufen, wieder dieses Leid durchleben müssen? Was soll ich tun? Ich verkaufte also sämtliche Erinnerungen, an das Leben in dem einst alles Ok war. An das Leben als ich noch das unbeschwerte, glückliche Mädchen sein durfte.

Sie boten mir mehr Zeug an, härteres Zeug, bei dem ich noch länger vergessen kann. Sie gaben mir eine Spritze. Eine Spritze mit Heroin. Ohne zu zögern nahm ich es und drückte ab. Mir war nur wichtig alles zu vergessen. Dabei war es mir egal was Heroin für Folgen mit sich ziehen kann. Ich wollte einfach nur vergessen, vergessen was er mir je angetan hat.

Das Heroin kostete fast mein Leben. Ich bekam kurz nach der Injektion Schmerzen. Herzschmerzen. Marc wusste sofort das es keine normale Reaktion auf das Heroin ist und alarmierte einen Notarzt. Leider hat er diesbezüglich jahrelange Erfahrung, seit dem sein Leben einzig und alleine auf den nächsten Schuss fokussiert ist. Als der Notarzt kam, begleitete er mich bis zur Bahre. Ich schaue ihm tief in seine leeren und doch so wunderschönen braunen Augen und höre seine dunkle Stimme sagen „Meine Kleine, es wird alles Gut. Du schaffst das! Bitte melde dich“ und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Und diese Worte suchen mich heut noch oft heim in meinen Träumen. Und ich frage mich was wohl aus ihm geworden wäre, wenn er dieses Teufelszeug nie bekommen hätte, bzw wenn er den Ausstieg schon viel früher geschafft hätte. Ich schaue heute noch oft an diesem Ort, ob er dort zu finden ist. Ich weiß das er mir nur helfen wollte damals mit dem Zeug das vergessen lässt. Für manche mag das vollkommen wirr klingen, dass er mir mit Dingen hilft, die mich fast töten. Aber diese Menschen haben kaum eine andere Perspektive im Leben, als Drogen und das „vergessen“. Ich weiß das er mir helfen wollte, aus mir wieder das unbeschwerte Mädchen zu machen.  
Ein Anderer, Nek, nannten ihn alle nur, ist kurz nachdem ich weg gegangen bin am so genannten goldenen Schuss gestorben. Hoffentlich hat er jetzt ein schöneres Leben und kann endlich nach vorne schauen.
Von den Anderen hat bestimmt keiner oder nur die wenigsten den Ausstieg geschafft. Es fehlen ihnen die Perspektiven. Vielen ging es wie mir, sie wollen einfach nur vergessen, was ihnen schlimmes widerfahren ist und landen in einem Teufelskreis. Ich glaube so etwas kann man wirklich erst nachvollziehen wenn man sich mit diesen Menschen auseinander gesetzt hat. Für die meisten Menschen sind sie doch nur „Abschaum“, aber wie schnell jeder Einzelne von uns dort landen kann, vergessen wir alle!!!

20.5.11 14:18





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